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Magnesium ist nicht gleich Magnesium.

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Magnesium übernimmt im Körper zahlreiche Funktionen. Es trägt:

  • zur normalen Muskelfunktion bei
  • zur normalen Funktion des Nervensystems bei
  • zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
  • zum Elektrolytgleichgewicht bei
  • zur normalen psychischen Funktion bei
  • zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei

Doch: Nicht jede Magnesiumverbindung ist identisch. Unterschiede gibt es vor allem bei Verträglichkeit, Löslichkeit und typischen Einsatzbereichen.

Die wichtigsten Magnesiumarten im Überblick

Magnesiumcitrat

  • sehr gut wasserlöslich
  • häufig gewählt im Sport- und Aktivitätsbereich
  • beliebt bei Menschen mit erhöhtem Magnesiumbedarf
  • kann bei höheren Mengen abführend wirken

Magnesiumbisglycinat

  • an die Aminosäure Glycin gebunden
  • gilt als besonders gut verträglich
  • wird häufig abends oder bei sensibler Verdauung eingesetzt

Magnesiumoxid

  • hoher Magnesiumanteil pro Gramm
  • vergleichsweise geringe Löslichkeit
  • häufig in klassischen Nahrungsergänzungen verwendet

Magnesiumchlorid

  • gut wasserlöslich
  • häufig in Trinklösungen oder Anwendungen für Sport und Regeneration genutzt

Magnesiumcarbonat

  • wird oft in Pulverprodukten eingesetzt
  • reagiert im Magen zu Magnesiumchlorid
  • beliebt in Kombination mit Sport- und Alltagssupplementen

Magnesiumtaurat

  • Verbindung aus Magnesium und Taurin
  • häufig im Bereich Alltag, Fokus und aktive Lebensweise verwendet

Magnesiummalat

  • Verbindung aus Magnesium und Apfelsäure
  • häufig in Produkten für aktive Menschen enthalten

Worauf sollte man zusätzlich achten?

✔ Nicht nur die Menge zählt, sondern auch die Magnesiumform.

✔ Die individuelle Verträglichkeit kann unterschiedlich sein.

✔ Magnesium sollte idealerweise regelmäßig und nicht nur punktuell aufgenommen werden.

✔ Auch Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Gute Magnesiumquellen sind Nüsse, Kerne, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und grünes Gemüse.

Wichtig zu wissen

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Wer Medikamente einnimmt oder gesundheitliche Beschwerden hat, sollte die Einnahme von Magnesiumpräparaten individuell medizinisch abklären.


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